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Es ruft mich jemand an, und will etwas von mir wissen. Ich habe keine Zeit, beantworte aber dennoch seine Frage. Er will noch etwas wissen. Und noch etwas. Irgendwann spüre ich, wie ich wütend werde. Ich verpacke dieses „wütend werden“ noch in einen harmlosen Satz: „Also, eigentlich habe ich gerade gar keine Zeit…“. Der andere macht weiter. Wut ist die Kraft, die mich befähigt, meine Grenzen aufzuzeigen, „Tatkraft“, die mich befähigt, als letztes Mittel einfach den Hörer aufzulegen.

Wenn ich jetzt immer noch wütend bin, ist es nicht mehr der Anlass, sondern es sind Gedanken, die nichts mehr mit dem Jetzt zu tun haben. Wut kann auftauchen als Reaktion auf das Überschreiten einer Grenze. Ich sage „nein“, und wenn der andere aufhört, kann das Problem sofort beseitigt sein. Wenn dieser Mensch mich zu Beginn gefragt hätte: „hast du gerade Zeit“, hätte ich antworten können: nein gerade nicht, höchstens „eine Frage!“, „zwei Minuten!“ usw.
Es ist wichtig, Gefühle wahrnehmen zu können. Das, was ich (als „Subjekt“) wahrnehmen kann (als „Objekt“), kann ich nicht sein. Wenn ich wahrnehme: „ich werde wütend“, kann „ich“ handeln, im Gegensatz zum „reagieren“, in dem einfach etwas in mir die Führung übernimmt.   
Es ist mit Gefühlen wie mit Menschen: wenn ich Gefühlen negativ gegenüberstehe, sie ablehne, sie nicht wahrhaben will, oder schnell wieder loswerden, kann ich nicht in Kontakt mit Ihnen kommen. Kann ich nicht verstehen, was wirklich in mir passiert.
Warum sollten wir in Kontakt mit negativen Gefühlen kommen, ja sogar Freundschaft mit Ihnen schließen? Weil Gefühl teil unserer biologischen Ausstattung sind, in diesem Fall die Fähigkeit, unsere Grenzen vehement zu verteidigen. Wut, richtig verstanden, kann uns zu einem einzigen klaren Satz befähigen, der ausreicht, im Beispiel: „Weist du, ich habe im Moment gar keine Zeit!“…und dann, wenn nötig, einfach wiederholen. Wie eine Schallplatte. Gelungene Kommunikation zeichnet aus, dass meine Botschaften ankommen. 
Wenn wir lernen, Gefühle wahrzunehmen, können wir entdecken, dass meist nicht nur ein einziges Gefühl auftaucht. Ursache für die Wut ist oft Angst: z.B. die Angst, „überrannt“ zu werden, ein archaischer Gedanke von Wehrlosigkeit, der uns veranlasst zu reagieren. Oder Schmerz kann ein Auslöser sein, was wir am deutlichsten feststellen könne, dass wir vielleicht ärgerlich reagieren, wenn uns eine Mücke sticht. Oder im obigen Falle kann ausgelöst werden: „der andere nimmt nicht gar nicht wahr!“ (und das kenne ich usw.) Die Arbeit mit unseren Gefühlen beinhaltet, fähig zu werden, Gefühle anzuschauen, was beinhaltet, dass wir sie überhaupt aushalten – z.B. indem wir lernen, entspannt zu atmen.

„Nur meine Gedanken verletzen mich“.
 
Wut ist reine Energie. Wut ist ein reinigendes Feuer. Wenn…wir die Wut haben, und nicht die Wut uns hat.

  • Die Arbeit mit dem Körper befähigt uns, zu entspannen und ein positives Verhältnis zu Spannungen zu bekommen. Ohne „Muskelspannung“ könnten wir nicht aufrecht stehen. Sie befähigt uns, unsere Atemräume zu öffnen, dass wir freier atmen können, und unsere Atem zum Freund gewinnen können.
  • Die Arbeit mit den Gefühlen befähigt uns, unsere Gefühle anschauen zu lernen, und Freundschaft mit unsere Gefühlen zu schließen. Dazu ist Voraussetzung, dass unser Körper freier wird. Wenn unser Körper sich – unbewusst – in Hochspannung befindet, haben wir nicht die Toleranz, und die Offenheit, Gefühle von Empfindungen unterscheiden zu können.
Die Arbeit mit Gedanken befähigt uns, zu erkennen, wie Gedanken Gefühle verursachen.
 
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